Foto: Tim Latsch, meggen.de
Serenadenkonzert der Meggener Knappenkapelle begeistert vor dem Siciliaschacht

Zum inzwischen traditionellen Serenadenkonzert hatte die Meggener Knappenkapelle am Samstag, 29. August, an den Siciliaschacht eingeladen. Unter der erneuten musikalischen Leitung von Steffen Wesener erlebten die zahlreichen Zuhörer einen eindrucksvollen Konzertabend in besonderer Atmosphäre.

Lange Zeit war es angesichts der Wettervorhersage unklar gewesen, ob das Freiluftkonzert überhaupt stattfinden konnte. Doch das Wetter hatte schließlich ein Einsehen: Der Regen blieb aus und die Musiker konnten ihr abwechslungsreiches Programm ohne Unterbrechung präsentieren.

Der Vorsitzende Daniel Friedrichs eröffnete das Konzert pünktlich mit seinen Dankesworten. Sein besonderer Dank galt den Gästen, die sich trotz der unsicheren Wetterlage auf den Weg zum Siciliaschacht gemacht hatten. Ebenso hob er die Unterstützung des Fördervereins Bergbaudenkmäler hervor, der auch in diesem Jahr wieder die Örtlichkeit zur Verfügung stellte und damit die beeindruckende Kulisse für das Konzert schuf. Ein weiterer Dank ging an den Schützenverein Meggen, der das Kommando sowie die Fackelträger für den späteren Zapfenstreich stellte.

Musikalisch startete die Knappenkapelle kraftvoll mit dem „March to Glory“. Anschließend überzeugte Sophia Fehlemann als Gesangssolistin in einem mitreißenden Whitney-Houston-Medley. Für die Darbietung setzte die Knappenkapelle auch in diesem Jahr auf umfangreiche Tontechnik und eine große Schlagzeuggruppe. Damit können mittlerweile auch unter freiem Himmel anspruchsvolle Arrangements wirkungsvoll umgesetzt werden.

Mit „Arnhem“, einem Militärmarsch des britischen Komponisten und Militärmusikers A. E. Kelly, setzte sich das Programm fort. Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte anschließend Markus Wesener. Auf Tenorhorn und Posaune interpretierte er eine Bearbeitung des bekannten Titels „Was ich dir sagen will“ und beeindruckte damit das Publikum.

Mit „Rock Classics“ zeigte das Orchester anschließend seine musikalische Vielseitigkeit, bevor die erste Konzerthälfte mit dem traditionsreichen „Marsch der Soldaten des Robert Bruce“ ihren Abschluss fand.

Nach einer kurzen Umbau- und Stärkungspause setzte bereits die Dämmerung ein – und damit der Moment für den traditionellen Höhepunkt des Abends: den Großen Zapfenstreich. In diesem Jahr wurde dieser vollständig aus den Reihen des Orchesters heraus gespielt. Die Knappenkapelle dankt den Solisten und dem Schützenverein. Die besondere Stimmung des einsetzenden Abends und die Kulisse des historischen Siciliaschachts verliehen der Zeremonie einen würdevollen Rahmen.